Die Kunst der indigenen und autochtonen Völker

Schulübernachtung, Gebetsabend und Ausflug nach Berlin

Unter diesem Motto stand der Seminarkurs Kunst des Abiturjahrgangs 2017. Mit ihrem Lehrer Herr Querfurth beschäftigten sich die 11 Schülerinnen und Schüler im ersten Schuljahr mit den indigenen Völkern der Welt, dabei besuchten sie das Grassi-Museum in Leipzig und das Ethnologische Museum in Berlin-Dahlem. Jeder entschied sich für ein Volk, welches er in mühevoller Arbeit gemeinsam mit der leitenden Lehrerin Frau Kwiatkowski-Rau ab Klasse 12 in einer umfangreichen Seminararbeit darstellte. Anschließend folgte die praktische Phase, aus der eine Ausstellung im Schulhaus des Evangelisches Gymnasiums Doberlug-Kirchhain entstand. Vertreten sind die Haida durch Marie Berndt, die Quileute durch Maria Berl und die Kunst der Inuit durch

Matthias Lichtenberger. In Mittelamerika findet man die Zapoteken von Sophia Riedel und den Totenkult Mexikos von Elisabeth Steinert. Südamerika ist vertreten mit den Mapuche von Sarah Mauer und Sina Opitz stellt die Kunst der Insel Rapa Nui dar, welche zu Ozeanien gehört. Die Ureinwohner Australiens, die Maori, bildet Pauline Neumann nach, mit den Völkern Himba und Tuareg aus Afrika beschäftigen sich die Arbeiten von Charlot Wunderlich und Elias Geiger. Des Weiteren vertritt Leah Grüneberg die Kelten aus Europa. Der zur Verfügung gestellte Raum wurde mit verschiedenen Exponaten gefüllt, darunter befinden sich Schnitzerein aus Holz, Korbflechterein, Malerein auf Leinwand oder auch Figuren aus Modelliermasse. Den Schülern bereitete die selbstständige Gestaltung des Raumes viel Spaß. Die Ausstellung ist noch bis Ende des Schuljahres geöffnet.

Leah Grüneberg und Elisabeth Steinert

Dokumentation3